Zinshaus · Baden-Württemberg

Zinshaus in Stuttgart – Wert, Rendite, Kaufnebenkosten

Stuttgart ist Industrie-Standort – Daimler, Bosch und Porsche im Umfeld halten Mieten und Kauf­preise hoch. Die Topographie (Kessel) verknappt Bauland zusätzlich.
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Marktdaten

Schlüsselzahlen für Stuttgart

Lagen-Klasse

B-Stadt

Bruttomietrendite

3,3 %4,2 %

Vervielfältiger

2430

Grunderwerbsteuer

5,0 %

Durchschnittliche Wohnungsmiete in Stuttgart: 16,5 €/m². Baden-Württemberg mit 5 % GrESt günstiger als NRW. Stuttgart hat aufgrund der Topografie wenig Verdichtungs­potenzial – Knappheits­prämie ist im Faktor enthalten.

Bewertung

Zinshaus-Wert in Stuttgart berechnen – Beispiel

Monatsmiete
1.320 €
Jahresmiete
15.840 €
Faktor (Mittelwert)
×27
Marktwert
427.680 €
Kaufnebenkosten (10,07 %)
43.067 € inkl. Makler

Beispielwerte mit Durchschnitts­miete für Stuttgart. Tatsächliche Faktoren variieren je Stadtteil und Zustand erheblich.

Stuttgart-Quickrechner

Vorbelegt mit Durchschnittsmiete und Baden-Württemberg-Kaufnebenkosten – passe die Werte für dein Objekt an.

Eigenkapital, Zins und Tilgung ergänzen den Cashflow und die Eigenkapitalrendite.

Ergebnis
Jahresnettomiete
15.840 €
Kaufnebenkosten (10,07 %)
43.067 €
Gesamtinvestition
470.747 €
NOI (nach 20,0 % Bewirtschaftung)
12.672 €

Bruttomietrendite

3,70 %

Nettomietrendite

2,69 %

Unter 4 % Bruttomietrendite – Zinshaus zeigt, ob Hebel und Steuern den Cashflow trotzdem positiv machen.

Eigenkapitalrendite, AfA & 10-Jahres-Prognose mit der App

Der Quickrechner zeigt zwei Kennzahlen – die App rechnet zehn Stufen, inklusive Steuern, Cashflow und Exit-Strategie.

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Bewirtschaftung pauschal mit 20,0 % der Jahresmiete angesetzt (Daumengröße für Hausgeld, Instandhaltung und Mietausfall). Notar & Grundbuch mit 1,5 % vom Kaufpreis geschätzt – die GNotKG-Gebühren sind degressiv, ein fester Prozentsatz ist immer nur eine Näherung. Maklerprovision bei aktivierter Option mit 3,57 % als Käuferanteil. Für Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte gilt die Deckelung der §§ 656c/656d BGB nicht – angesetzt ist deshalb der volle ortsübliche Käuferanteil, nicht die Hälfte der Gesamtcourtage. Berechnung ist eine Orientierung, keine Anlageberatung.

Kaufnebenkosten

Kaufnebenkosten in Stuttgart berechnen

In Baden-Württemberg fällt eine Grunderwerbsteuer von 5,0 % auf den Kaufpreis an. Hinzu kommen Notar & Grundbuch (geschätzt 1,5 % – die GNotKG-Gebühren sind degressiv und lassen sich nicht exakt als Prozentsatz ausdrücken) und – bei Makler­vermittlung – die Makler­courtage zulasten des Käufers von 3,57 %. Die Gesamt­nebenkosten in Stuttgart liegen damit bei 6,5 % ohne und 10,07 % inklusive Makler.

PostenSatzBei 427.680 € Kaufpreis
Grunderwerbsteuer5,0 %21.384 €
Notar & Grundbuch1,5 %6.415 €
Maklercourtage (Käuferanteil)3,57 %15.268 €
Summe inkl. Makler10,07 %43.067 €

Der bundesweite Vergleich aller Sätze steht in der Grunderwerbsteuer-Tabelle. Die hälftige Teilung der Courtage schreiben die §§ 656c/656d BGB nur vor, wenn ein Verbraucher eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus kauft. Ein Zinshaus ist ein Mehrfamilienhaus – dort gilt die Grenze nicht, und der volle ortsübliche Käuferanteil kann vereinbart werden.

Vom Faktor zum Cashflow: Zinshaus rechnet alle Stufen mit Stuttgart-Werten.

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Stadtteile

Wo Zinshäuser in Stuttgart liegen

Die Faktor-Spannweite für Stuttgart bildet den Unterschied zwischen Innenstadt und Stadtrand ab. Diese Stadtteile sind klassische Zinshaus-Lagen:

  • Mitte
  • West
  • Süd
  • Nord
  • Bad Cannstatt
  • Vaihingen
  • Degerloch
  • Feuerbach

In der Zinshaus App kannst du je Objekt einen Stadtteil­zuschlag oder ‑abschlag einpflegen – der Marktwert kalibriert sich automatisch.

Häufige Fragen

Fragen rund um Zinshäuser in Stuttgart

Wie hoch ist die Mietrendite für ein Zinshaus in Stuttgart?
In Stuttgart liegt die typische Bruttomietrendite für ein vermietetes Mehrfamilienhaus zwischen 3,3 % und 4,2 %. Der entsprechende Vervielfältiger (Kaufpreis ÷ Jahresnettomiete) liegt zwischen 24 und 30. Spitzen­lagen erreichen den oberen Faktor­bereich, B-Lagen mit Sanierungs­bedarf den unteren.
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Stuttgart?
In Baden-Württemberg fällt eine Grunderwerbsteuer von 5,0 % an. Hinzu kommen Notar- und Grundbuchkosten (geschätzt 1,5 %) sowie optional die Maklercourtage zulasten des Käufers (3,57 %). In Summe liegen die Kaufnebenkosten in Stuttgart bei 6,5 % ohne und bei 10,07 % mit Makler. Die hälftige Teilung der Courtage nach §§ 656c/656d BGB gilt nur für Wohnungen und Einfamilienhäuser, die ein Verbraucher kauft – für ein Zinshaus als Mehrfamilienhaus gilt sie nicht.
Wie wird der Wert eines Zinshauses in Stuttgart ermittelt?
Zinshäuser in Stuttgart werden im Ertragswertverfahren bewertet: Jahresnettomiete × Vervielfältiger. Der Faktor (24–30) hängt von Stadtteil, Zustand und Restnutzungsdauer ab. Zinshaus rechnet zusätzlich den Sachwert (Bodenrichtwert × Fläche + Gebäude) und gibt eine Marktwert-Bandbreite aus.
Welche Mietspiegel-Daten gelten für Stuttgart?
Die durchschnittliche Wohnungsmiete in Stuttgart liegt bei rund 16,5 €/m² (Stand 2026). Baden-Württemberg mit 5 % GrESt günstiger als NRW. Stuttgart hat aufgrund der Topografie wenig Verdichtungs­potenzial – Knappheits­prämie ist im Faktor enthalten.
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Zinshaus rechnet automatisch mit dem 5,0 %-GrESt-Satz für Baden-Württemberg und kalibriert den Faktor anhand von Stadtteil und Zustand. So bewertest du Objekte in Stuttgart fair, ohne Excel.