Zinshaus in Stuttgart – Wert, Rendite, Kaufnebenkosten
Schlüsselzahlen für Stuttgart
Lagen-Klasse
B-Stadt
Bruttomietrendite
3,3 % – 4,2 %
Vervielfältiger
24 – 30
Grunderwerbsteuer
5,0 %
Durchschnittliche Wohnungsmiete in Stuttgart: 16,5 €/m². Baden-Württemberg mit 5 % GrESt günstiger als NRW. Stuttgart hat aufgrund der Topografie wenig Verdichtungspotenzial – Knappheitsprämie ist im Faktor enthalten.
Zinshaus-Wert in Stuttgart berechnen – Beispiel
- Monatsmiete
- 1.320 €
- Jahresmiete
- 15.840 €
- Faktor (Mittelwert)
- ×27
- Marktwert
- ≈ 427.680 €
- Kaufnebenkosten (10,07 %)
- ≈ 43.067 € inkl. Makler
Beispielwerte mit Durchschnittsmiete für Stuttgart. Tatsächliche Faktoren variieren je Stadtteil und Zustand erheblich.
Stuttgart-Quickrechner
Vorbelegt mit Durchschnittsmiete und Baden-Württemberg-Kaufnebenkosten – passe die Werte für dein Objekt an.
Eigenkapital, Zins und Tilgung ergänzen den Cashflow und die Eigenkapitalrendite.
- Jahresnettomiete
- 15.840 €
- Kaufnebenkosten (10,07 %)
- 43.067 €
- Gesamtinvestition
- 470.747 €
- NOI (nach 20,0 % Bewirtschaftung)
- 12.672 €
Bruttomietrendite
3,70 %
Nettomietrendite
2,69 %
Unter 4 % Bruttomietrendite – Zinshaus zeigt, ob Hebel und Steuern den Cashflow trotzdem positiv machen.
Bewirtschaftung pauschal mit 20,0 % der Jahresmiete angesetzt (Daumengröße für Hausgeld, Instandhaltung und Mietausfall). Notar & Grundbuch mit 1,5 % vom Kaufpreis geschätzt – die GNotKG-Gebühren sind degressiv, ein fester Prozentsatz ist immer nur eine Näherung. Maklerprovision bei aktivierter Option mit 3,57 % als Käuferanteil. Für Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte gilt die Deckelung der §§ 656c/656d BGB nicht – angesetzt ist deshalb der volle ortsübliche Käuferanteil, nicht die Hälfte der Gesamtcourtage. Berechnung ist eine Orientierung, keine Anlageberatung.
Kaufnebenkosten in Stuttgart berechnen
In Baden-Württemberg fällt eine Grunderwerbsteuer von 5,0 % auf den Kaufpreis an. Hinzu kommen Notar & Grundbuch (geschätzt 1,5 % – die GNotKG-Gebühren sind degressiv und lassen sich nicht exakt als Prozentsatz ausdrücken) und – bei Maklervermittlung – die Maklercourtage zulasten des Käufers von 3,57 %. Die Gesamtnebenkosten in Stuttgart liegen damit bei 6,5 % ohne und 10,07 % inklusive Makler.
| Posten | Satz | Bei 427.680 € Kaufpreis |
|---|---|---|
| Grunderwerbsteuer | 5,0 % | 21.384 € |
| Notar & Grundbuch | 1,5 % | 6.415 € |
| Maklercourtage (Käuferanteil) | 3,57 % | 15.268 € |
| Summe inkl. Makler | 10,07 % | 43.067 € |
Der bundesweite Vergleich aller Sätze steht in der Grunderwerbsteuer-Tabelle. Die hälftige Teilung der Courtage schreiben die §§ 656c/656d BGB nur vor, wenn ein Verbraucher eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus kauft. Ein Zinshaus ist ein Mehrfamilienhaus – dort gilt die Grenze nicht, und der volle ortsübliche Käuferanteil kann vereinbart werden.
Wo Zinshäuser in Stuttgart liegen
Die Faktor-Spannweite für Stuttgart bildet den Unterschied zwischen Innenstadt und Stadtrand ab. Diese Stadtteile sind klassische Zinshaus-Lagen:
- Mitte
- West
- Süd
- Nord
- Bad Cannstatt
- Vaihingen
- Degerloch
- Feuerbach
In der Zinshaus App kannst du je Objekt einen Stadtteilzuschlag oder ‑abschlag einpflegen – der Marktwert kalibriert sich automatisch.
Fragen rund um Zinshäuser in Stuttgart
- Wie hoch ist die Mietrendite für ein Zinshaus in Stuttgart?
- In Stuttgart liegt die typische Bruttomietrendite für ein vermietetes Mehrfamilienhaus zwischen 3,3 % und 4,2 %. Der entsprechende Vervielfältiger (Kaufpreis ÷ Jahresnettomiete) liegt zwischen 24 und 30. Spitzenlagen erreichen den oberen Faktorbereich, B-Lagen mit Sanierungsbedarf den unteren.
- Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Stuttgart?
- In Baden-Württemberg fällt eine Grunderwerbsteuer von 5,0 % an. Hinzu kommen Notar- und Grundbuchkosten (geschätzt 1,5 %) sowie optional die Maklercourtage zulasten des Käufers (3,57 %). In Summe liegen die Kaufnebenkosten in Stuttgart bei 6,5 % ohne und bei 10,07 % mit Makler. Die hälftige Teilung der Courtage nach §§ 656c/656d BGB gilt nur für Wohnungen und Einfamilienhäuser, die ein Verbraucher kauft – für ein Zinshaus als Mehrfamilienhaus gilt sie nicht.
- Wie wird der Wert eines Zinshauses in Stuttgart ermittelt?
- Zinshäuser in Stuttgart werden im Ertragswertverfahren bewertet: Jahresnettomiete × Vervielfältiger. Der Faktor (24–30) hängt von Stadtteil, Zustand und Restnutzungsdauer ab. Zinshaus rechnet zusätzlich den Sachwert (Bodenrichtwert × Fläche + Gebäude) und gibt eine Marktwert-Bandbreite aus.
- Welche Mietspiegel-Daten gelten für Stuttgart?
- Die durchschnittliche Wohnungsmiete in Stuttgart liegt bei rund 16,5 €/m² (Stand 2026). Baden-Württemberg mit 5 % GrESt günstiger als NRW. Stuttgart hat aufgrund der Topografie wenig Verdichtungspotenzial – Knappheitsprämie ist im Faktor enthalten.
Zinshaus in weiteren Städten
Zinshaus Berlin →
Faktor 23–30 · GrESt 6,0 %
Zinshaus München →
Faktor 28–35 · GrESt 3,5 %
Zinshaus Hamburg →
Faktor 24–30 · GrESt 5,5 %
Zinshaus Köln →
Faktor 22–28 · GrESt 6,5 %
Zinshaus Frankfurt am Main →
Faktor 24–31 · GrESt 6,0 %
Zinshaus Düsseldorf →
Faktor 23–30 · GrESt 6,5 %
Zinshaus Leipzig →
Faktor 18–25 · GrESt 5,5 %
Zinshaus Bremen →
Faktor 19–25 · GrESt 5,5 %
Zinshaus Hannover →
Faktor 20–26 · GrESt 5,0 %
Zinshaus Dresden →
Faktor 20–27 · GrESt 5,5 %
Zinshaus Nürnberg →
Faktor 22–28 · GrESt 3,5 %
Zinshaus Erlangen →
Faktor 24–30 · GrESt 3,5 %
Zinshaus Dortmund →
Faktor 18–24 · GrESt 6,5 %
Zinshaus Essen →
Faktor 17–23 · GrESt 6,5 %
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Stuttgart-Daten in der App hinterlegt.
Zinshaus rechnet automatisch mit dem 5,0 %-GrESt-Satz für Baden-Württemberg und kalibriert den Faktor anhand von Stadtteil und Zustand. So bewertest du Objekte in Stuttgart fair, ohne Excel.