Zinshaus · Nordrhein-Westfalen

Zinshaus in Essen – Wert, Rendite, Kaufnebenkosten

Essen ist nach Dortmund die zweite Ruhrmetropole. Konzern­zentralen (RWE, E.ON, ThyssenKrupp, Evonik) sichern Kaufkraft in den Top-Vierteln Rüttenscheid und Bredeney; in den nördlichen Stadt­teilen liegen Faktoren bei 14–18 – die höchsten Cashflow-Renditen aller deutschen Großstädte.
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Marktdaten

Schlüsselzahlen für Essen

Lagen-Klasse

B-Lage

Bruttomietrendite

4,3 %5,8 %

Vervielfältiger

1723

Grunderwerbsteuer

6,5 %

Durchschnittliche Wohnungsmiete in Essen: 8,7 €/m². Sehr starke Spreizung Süd vs. Nord – Bredeney/Rüttenscheid handeln auf B-Stadt-Niveau, Altendorf/Katernberg auf C-Lagen-Niveau. Die Wahl des Stadtteils bestimmt den Faktor stärker als in jeder anderen deutschen Großstadt.

Bewertung

Zinshaus-Wert in Essen berechnen – Beispiel

Monatsmiete
696 €
Jahresmiete
8.352 €
Faktor (Mittelwert)
×20
Marktwert
167.040 €
Kaufnebenkosten (11,57 %)
19.327 € inkl. Makler

Beispielwerte mit Durchschnitts­miete für Essen. Tatsächliche Faktoren variieren je Stadtteil und Zustand erheblich.

Essen-Quickrechner

Vorbelegt mit Durchschnittsmiete und Nordrhein-Westfalen-Kaufnebenkosten – passe die Werte für dein Objekt an.

Eigenkapital, Zins und Tilgung ergänzen den Cashflow und die Eigenkapitalrendite.

Ergebnis
Jahresnettomiete
8.352 €
Kaufnebenkosten (11,57 %)
19.327 €
Gesamtinvestition
186.367 €
NOI (nach 20,0 % Bewirtschaftung)
6.682 €

Bruttomietrendite

5,00 %

Nettomietrendite

3,59 %

Solide Bruttomietrendite – Zinshaus rechnet darauf die Eigenkapitalrendite, AfA und Cashflow.

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Bewirtschaftung pauschal mit 20,0 % der Jahresmiete angesetzt (Daumengröße für Hausgeld, Instandhaltung und Mietausfall). Notar & Grundbuch mit 1,5 % vom Kaufpreis geschätzt – die GNotKG-Gebühren sind degressiv, ein fester Prozentsatz ist immer nur eine Näherung. Maklerprovision bei aktivierter Option mit 3,57 % als Käuferanteil. Für Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte gilt die Deckelung der §§ 656c/656d BGB nicht – angesetzt ist deshalb der volle ortsübliche Käuferanteil, nicht die Hälfte der Gesamtcourtage. Berechnung ist eine Orientierung, keine Anlageberatung.

Kaufnebenkosten

Kaufnebenkosten in Essen berechnen

In Nordrhein-Westfalen fällt eine Grunderwerbsteuer von 6,5 % auf den Kaufpreis an. Hinzu kommen Notar & Grundbuch (geschätzt 1,5 % – die GNotKG-Gebühren sind degressiv und lassen sich nicht exakt als Prozentsatz ausdrücken) und – bei Makler­vermittlung – die Makler­courtage zulasten des Käufers von 3,57 %. Die Gesamt­nebenkosten in Essen liegen damit bei 8,0 % ohne und 11,57 % inklusive Makler.

PostenSatzBei 167.040 € Kaufpreis
Grunderwerbsteuer6,5 %10.858 €
Notar & Grundbuch1,5 %2.506 €
Maklercourtage (Käuferanteil)3,57 %5.963 €
Summe inkl. Makler11,57 %19.327 €

Der bundesweite Vergleich aller Sätze steht in der Grunderwerbsteuer-Tabelle. Die hälftige Teilung der Courtage schreiben die §§ 656c/656d BGB nur vor, wenn ein Verbraucher eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus kauft. Ein Zinshaus ist ein Mehrfamilienhaus – dort gilt die Grenze nicht, und der volle ortsübliche Käuferanteil kann vereinbart werden.

Vom Faktor zum Cashflow: Zinshaus rechnet alle Stufen mit Essen-Werten.

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Stadtteile

Wo Zinshäuser in Essen liegen

Die Faktor-Spannweite für Essen bildet den Unterschied zwischen Innenstadt und Stadtrand ab. Diese Stadtteile sind klassische Zinshaus-Lagen:

  • Rüttenscheid
  • Südviertel
  • Bredeney
  • Stadtwald
  • Holsterhausen
  • Frohnhausen
  • Werden
  • Kettwig

In der Zinshaus App kannst du je Objekt einen Stadtteil­zuschlag oder ‑abschlag einpflegen – der Marktwert kalibriert sich automatisch.

Häufige Fragen

Fragen rund um Zinshäuser in Essen

Wie hoch ist die Mietrendite für ein Zinshaus in Essen?
In Essen liegt die typische Bruttomietrendite für ein vermietetes Mehrfamilienhaus zwischen 4,3 % und 5,8 %. Der entsprechende Vervielfältiger (Kaufpreis ÷ Jahresnettomiete) liegt zwischen 17 und 23. Spitzen­lagen erreichen den oberen Faktor­bereich, B-Lagen mit Sanierungs­bedarf den unteren.
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Essen?
In Nordrhein-Westfalen fällt eine Grunderwerbsteuer von 6,5 % an. Hinzu kommen Notar- und Grundbuchkosten (geschätzt 1,5 %) sowie optional die Maklercourtage zulasten des Käufers (3,57 %). In Summe liegen die Kaufnebenkosten in Essen bei 8,0 % ohne und bei 11,57 % mit Makler. Die hälftige Teilung der Courtage nach §§ 656c/656d BGB gilt nur für Wohnungen und Einfamilienhäuser, die ein Verbraucher kauft – für ein Zinshaus als Mehrfamilienhaus gilt sie nicht.
Wie wird der Wert eines Zinshauses in Essen ermittelt?
Zinshäuser in Essen werden im Ertragswertverfahren bewertet: Jahresnettomiete × Vervielfältiger. Der Faktor (17–23) hängt von Stadtteil, Zustand und Restnutzungsdauer ab. Zinshaus rechnet zusätzlich den Sachwert (Bodenrichtwert × Fläche + Gebäude) und gibt eine Marktwert-Bandbreite aus.
Welche Mietspiegel-Daten gelten für Essen?
Die durchschnittliche Wohnungsmiete in Essen liegt bei rund 8,7 €/m² (Stand 2026). Sehr starke Spreizung Süd vs. Nord – Bredeney/Rüttenscheid handeln auf B-Stadt-Niveau, Altendorf/Katernberg auf C-Lagen-Niveau. Die Wahl des Stadtteils bestimmt den Faktor stärker als in jeder anderen deutschen Großstadt.
Andere Städte

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