Zinshaus · Sachsen

Zinshaus in Dresden – Wert, Rendite, Kaufnebenkosten

Dresden ist nach Leipzig der zweite große Investment-Markt in Sachsen. Halbleiter-Cluster (Infineon, Globalfoundries, TSMC-Ansiedlung) und eine wachsende Universität halten die Nachfrage stabil – das Preisniveau zieht messbar an.
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Marktdaten

Schlüsselzahlen für Dresden

Lagen-Klasse

B-Stadt

Bruttomietrendite

3,7 %5,0 %

Vervielfältiger

2027

Grunderwerbsteuer

5,5 %

Durchschnittliche Wohnungsmiete in Dresden: 9,8 €/m². TSMC-Werk Dresden ab 2027/2028 in Produktion – erwartete Sog­wirkung auf Mietniveau in Klotzsche, Hellerau und Pieschen. Heute noch attraktive Faktor-Range, in Spitzenlagen bereits A-Stadt-Niveau.

Bewertung

Zinshaus-Wert in Dresden berechnen – Beispiel

Monatsmiete
784 €
Jahresmiete
9.408 €
Faktor (Mittelwert)
×24
Marktwert
225.792 €
Kaufnebenkosten (10,57 %)
23.866 € inkl. Makler

Beispielwerte mit Durchschnitts­miete für Dresden. Tatsächliche Faktoren variieren je Stadtteil und Zustand erheblich.

Dresden-Quickrechner

Vorbelegt mit Durchschnittsmiete und Sachsen-Kaufnebenkosten – passe die Werte für dein Objekt an.

Eigenkapital, Zins und Tilgung ergänzen den Cashflow und die Eigenkapitalrendite.

Ergebnis
Jahresnettomiete
9.408 €
Kaufnebenkosten (10,57 %)
23.866 €
Gesamtinvestition
249.658 €
NOI (nach 20,0 % Bewirtschaftung)
7.526 €

Bruttomietrendite

4,17 %

Nettomietrendite

3,01 %

Marktübliche Rendite in A-Lagen – Eigenkapitalrendite und Steuereffekt entscheiden über das Ergebnis.

Eigenkapitalrendite, AfA & 10-Jahres-Prognose mit der App

Der Quickrechner zeigt zwei Kennzahlen – die App rechnet zehn Stufen, inklusive Steuern, Cashflow und Exit-Strategie.

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Bewirtschaftung pauschal mit 20,0 % der Jahresmiete angesetzt (Daumengröße für Hausgeld, Instandhaltung und Mietausfall). Notar & Grundbuch mit 1,5 % vom Kaufpreis geschätzt – die GNotKG-Gebühren sind degressiv, ein fester Prozentsatz ist immer nur eine Näherung. Maklerprovision bei aktivierter Option mit 3,57 % als Käuferanteil. Für Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte gilt die Deckelung der §§ 656c/656d BGB nicht – angesetzt ist deshalb der volle ortsübliche Käuferanteil, nicht die Hälfte der Gesamtcourtage. Berechnung ist eine Orientierung, keine Anlageberatung.

Kaufnebenkosten

Kaufnebenkosten in Dresden berechnen

In Sachsen fällt eine Grunderwerbsteuer von 5,5 % auf den Kaufpreis an. Hinzu kommen Notar & Grundbuch (geschätzt 1,5 % – die GNotKG-Gebühren sind degressiv und lassen sich nicht exakt als Prozentsatz ausdrücken) und – bei Makler­vermittlung – die Makler­courtage zulasten des Käufers von 3,57 %. Die Gesamt­nebenkosten in Dresden liegen damit bei 7,0 % ohne und 10,57 % inklusive Makler.

PostenSatzBei 225.792 € Kaufpreis
Grunderwerbsteuer5,5 %12.419 €
Notar & Grundbuch1,5 %3.387 €
Maklercourtage (Käuferanteil)3,57 %8.061 €
Summe inkl. Makler10,57 %23.866 €

Der bundesweite Vergleich aller Sätze steht in der Grunderwerbsteuer-Tabelle. Die hälftige Teilung der Courtage schreiben die §§ 656c/656d BGB nur vor, wenn ein Verbraucher eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus kauft. Ein Zinshaus ist ein Mehrfamilienhaus – dort gilt die Grenze nicht, und der volle ortsübliche Käuferanteil kann vereinbart werden.

Vom Faktor zum Cashflow: Zinshaus rechnet alle Stufen mit Dresden-Werten.

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Stadtteile

Wo Zinshäuser in Dresden liegen

Die Faktor-Spannweite für Dresden bildet den Unterschied zwischen Innenstadt und Stadtrand ab. Diese Stadtteile sind klassische Zinshaus-Lagen:

  • Innere Altstadt
  • Neustadt
  • Striesen
  • Blasewitz
  • Plauen
  • Löbtau
  • Pieschen
  • Cotta

In der Zinshaus App kannst du je Objekt einen Stadtteil­zuschlag oder ‑abschlag einpflegen – der Marktwert kalibriert sich automatisch.

Häufige Fragen

Fragen rund um Zinshäuser in Dresden

Wie hoch ist die Mietrendite für ein Zinshaus in Dresden?
In Dresden liegt die typische Bruttomietrendite für ein vermietetes Mehrfamilienhaus zwischen 3,7 % und 5,0 %. Der entsprechende Vervielfältiger (Kaufpreis ÷ Jahresnettomiete) liegt zwischen 20 und 27. Spitzen­lagen erreichen den oberen Faktor­bereich, B-Lagen mit Sanierungs­bedarf den unteren.
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Dresden?
In Sachsen fällt eine Grunderwerbsteuer von 5,5 % an. Hinzu kommen Notar- und Grundbuchkosten (geschätzt 1,5 %) sowie optional die Maklercourtage zulasten des Käufers (3,57 %). In Summe liegen die Kaufnebenkosten in Dresden bei 7,0 % ohne und bei 10,57 % mit Makler. Die hälftige Teilung der Courtage nach §§ 656c/656d BGB gilt nur für Wohnungen und Einfamilienhäuser, die ein Verbraucher kauft – für ein Zinshaus als Mehrfamilienhaus gilt sie nicht.
Wie wird der Wert eines Zinshauses in Dresden ermittelt?
Zinshäuser in Dresden werden im Ertragswertverfahren bewertet: Jahresnettomiete × Vervielfältiger. Der Faktor (20–27) hängt von Stadtteil, Zustand und Restnutzungsdauer ab. Zinshaus rechnet zusätzlich den Sachwert (Bodenrichtwert × Fläche + Gebäude) und gibt eine Marktwert-Bandbreite aus.
Welche Mietspiegel-Daten gelten für Dresden?
Die durchschnittliche Wohnungsmiete in Dresden liegt bei rund 9,8 €/m² (Stand 2026). TSMC-Werk Dresden ab 2027/2028 in Produktion – erwartete Sog­wirkung auf Mietniveau in Klotzsche, Hellerau und Pieschen. Heute noch attraktive Faktor-Range, in Spitzenlagen bereits A-Stadt-Niveau.
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Zinshaus rechnet automatisch mit dem 5,5 %-GrESt-Satz für Sachsen und kalibriert den Faktor anhand von Stadtteil und Zustand. So bewertest du Objekte in Dresden fair, ohne Excel.