Zinshaus in Dortmund – Wert, Rendite, Kaufnebenkosten
Schlüsselzahlen für Dortmund
Lagen-Klasse
B-Lage
Bruttomietrendite
4,2 % – 5,5 %
Vervielfältiger
18 – 24
Grunderwerbsteuer
6,5 %
Durchschnittliche Wohnungsmiete in Dortmund: 8,5 €/m². NRW-GrESt 6,5 % drückt die Nachsteuerrendite spürbar – bei mittlerem Faktor 21 macht das ~0,3 Prozentpunkte Bruttomietrendite aus. Gentrifizierungszonen (Hörde, Kreuzviertel) zeigen Wertentwicklung über Marktdurchschnitt.
Zinshaus-Wert in Dortmund berechnen – Beispiel
- Monatsmiete
- 680 €
- Jahresmiete
- 8.160 €
- Faktor (Mittelwert)
- ×21
- Marktwert
- ≈ 171.360 €
- Kaufnebenkosten (11,57 %)
- ≈ 19.826 € inkl. Makler
Beispielwerte mit Durchschnittsmiete für Dortmund. Tatsächliche Faktoren variieren je Stadtteil und Zustand erheblich.
Dortmund-Quickrechner
Vorbelegt mit Durchschnittsmiete und Nordrhein-Westfalen-Kaufnebenkosten – passe die Werte für dein Objekt an.
Eigenkapital, Zins und Tilgung ergänzen den Cashflow und die Eigenkapitalrendite.
- Jahresnettomiete
- 8.160 €
- Kaufnebenkosten (11,57 %)
- 19.826 €
- Gesamtinvestition
- 191.186 €
- NOI (nach 20,0 % Bewirtschaftung)
- 6.528 €
Bruttomietrendite
4,76 %
Nettomietrendite
3,41 %
Marktübliche Rendite in A-Lagen – Eigenkapitalrendite und Steuereffekt entscheiden über das Ergebnis.
Bewirtschaftung pauschal mit 20,0 % der Jahresmiete angesetzt (Daumengröße für Hausgeld, Instandhaltung und Mietausfall). Notar & Grundbuch mit 1,5 % vom Kaufpreis geschätzt – die GNotKG-Gebühren sind degressiv, ein fester Prozentsatz ist immer nur eine Näherung. Maklerprovision bei aktivierter Option mit 3,57 % als Käuferanteil. Für Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte gilt die Deckelung der §§ 656c/656d BGB nicht – angesetzt ist deshalb der volle ortsübliche Käuferanteil, nicht die Hälfte der Gesamtcourtage. Berechnung ist eine Orientierung, keine Anlageberatung.
Kaufnebenkosten in Dortmund berechnen
In Nordrhein-Westfalen fällt eine Grunderwerbsteuer von 6,5 % auf den Kaufpreis an. Hinzu kommen Notar & Grundbuch (geschätzt 1,5 % – die GNotKG-Gebühren sind degressiv und lassen sich nicht exakt als Prozentsatz ausdrücken) und – bei Maklervermittlung – die Maklercourtage zulasten des Käufers von 3,57 %. Die Gesamtnebenkosten in Dortmund liegen damit bei 8,0 % ohne und 11,57 % inklusive Makler.
| Posten | Satz | Bei 171.360 € Kaufpreis |
|---|---|---|
| Grunderwerbsteuer | 6,5 % | 11.138 € |
| Notar & Grundbuch | 1,5 % | 2.570 € |
| Maklercourtage (Käuferanteil) | 3,57 % | 6.118 € |
| Summe inkl. Makler | 11,57 % | 19.826 € |
Der bundesweite Vergleich aller Sätze steht in der Grunderwerbsteuer-Tabelle. Die hälftige Teilung der Courtage schreiben die §§ 656c/656d BGB nur vor, wenn ein Verbraucher eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus kauft. Ein Zinshaus ist ein Mehrfamilienhaus – dort gilt die Grenze nicht, und der volle ortsübliche Käuferanteil kann vereinbart werden.
Wo Zinshäuser in Dortmund liegen
Die Faktor-Spannweite für Dortmund bildet den Unterschied zwischen Innenstadt und Stadtrand ab. Diese Stadtteile sind klassische Zinshaus-Lagen:
- Mitte
- Hörde
- Kreuzviertel
- Saarlandstraßenviertel
- Klinikviertel
- Aplerbeck
- Hombruch
- Brackel
In der Zinshaus App kannst du je Objekt einen Stadtteilzuschlag oder ‑abschlag einpflegen – der Marktwert kalibriert sich automatisch.
Fragen rund um Zinshäuser in Dortmund
- Wie hoch ist die Mietrendite für ein Zinshaus in Dortmund?
- In Dortmund liegt die typische Bruttomietrendite für ein vermietetes Mehrfamilienhaus zwischen 4,2 % und 5,5 %. Der entsprechende Vervielfältiger (Kaufpreis ÷ Jahresnettomiete) liegt zwischen 18 und 24. Spitzenlagen erreichen den oberen Faktorbereich, B-Lagen mit Sanierungsbedarf den unteren.
- Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Dortmund?
- In Nordrhein-Westfalen fällt eine Grunderwerbsteuer von 6,5 % an. Hinzu kommen Notar- und Grundbuchkosten (geschätzt 1,5 %) sowie optional die Maklercourtage zulasten des Käufers (3,57 %). In Summe liegen die Kaufnebenkosten in Dortmund bei 8,0 % ohne und bei 11,57 % mit Makler. Die hälftige Teilung der Courtage nach §§ 656c/656d BGB gilt nur für Wohnungen und Einfamilienhäuser, die ein Verbraucher kauft – für ein Zinshaus als Mehrfamilienhaus gilt sie nicht.
- Wie wird der Wert eines Zinshauses in Dortmund ermittelt?
- Zinshäuser in Dortmund werden im Ertragswertverfahren bewertet: Jahresnettomiete × Vervielfältiger. Der Faktor (18–24) hängt von Stadtteil, Zustand und Restnutzungsdauer ab. Zinshaus rechnet zusätzlich den Sachwert (Bodenrichtwert × Fläche + Gebäude) und gibt eine Marktwert-Bandbreite aus.
- Welche Mietspiegel-Daten gelten für Dortmund?
- Die durchschnittliche Wohnungsmiete in Dortmund liegt bei rund 8,5 €/m² (Stand 2026). NRW-GrESt 6,5 % drückt die Nachsteuerrendite spürbar – bei mittlerem Faktor 21 macht das ~0,3 Prozentpunkte Bruttomietrendite aus. Gentrifizierungszonen (Hörde, Kreuzviertel) zeigen Wertentwicklung über Marktdurchschnitt.
Zinshaus in weiteren Städten
Zinshaus Berlin →
Faktor 23–30 · GrESt 6,0 %
Zinshaus München →
Faktor 28–35 · GrESt 3,5 %
Zinshaus Hamburg →
Faktor 24–30 · GrESt 5,5 %
Zinshaus Köln →
Faktor 22–28 · GrESt 6,5 %
Zinshaus Frankfurt am Main →
Faktor 24–31 · GrESt 6,0 %
Zinshaus Düsseldorf →
Faktor 23–30 · GrESt 6,5 %
Zinshaus Stuttgart →
Faktor 24–30 · GrESt 5,0 %
Zinshaus Leipzig →
Faktor 18–25 · GrESt 5,5 %
Zinshaus Bremen →
Faktor 19–25 · GrESt 5,5 %
Zinshaus Hannover →
Faktor 20–26 · GrESt 5,0 %
Zinshaus Dresden →
Faktor 20–27 · GrESt 5,5 %
Zinshaus Nürnberg →
Faktor 22–28 · GrESt 3,5 %
Zinshaus Erlangen →
Faktor 24–30 · GrESt 3,5 %
Zinshaus Essen →
Faktor 17–23 · GrESt 6,5 %
Vom Stadtfilter zum Investment-Plan
Auf dem Smartphone weitermachen
Du bist auf dem Desktop unterwegs – schick dir den Install-Link in 10 Sekunden auf dein Handy.
Dortmund-Daten in der App hinterlegt.
Zinshaus rechnet automatisch mit dem 6,5 %-GrESt-Satz für Nordrhein-Westfalen und kalibriert den Faktor anhand von Stadtteil und Zustand. So bewertest du Objekte in Dortmund fair, ohne Excel.