Zinshaus in Bremen – Wert, Rendite, Kaufnebenkosten
Schlüsselzahlen für Bremen
Lagen-Klasse
B-Stadt
Bruttomietrendite
4,0 % – 5,3 %
Vervielfältiger
19 – 25
Grunderwerbsteuer
5,5 %
Durchschnittliche Wohnungsmiete in Bremen: 9,5 €/m². Niedersächsische Pendlerquote prüfen – Wertentwicklung zwischen Bremen-Mitte und Walle/Findorff weicht spürbar voneinander ab. GrESt zum 1. Juli 2025 von 5,0 % auf 5,5 % erhöht. Der ortsübliche Käuferanteil an der Maklercourtage liegt in Bremen bei 5,95 % – die hälftige Teilung der §§ 656c/656d BGB gilt für ein Mehrfamilienhaus nicht.
Zinshaus-Wert in Bremen berechnen – Beispiel
- Monatsmiete
- 760 €
- Jahresmiete
- 9.120 €
- Faktor (Mittelwert)
- ×22
- Marktwert
- ≈ 200.640 €
- Kaufnebenkosten (12,95 %)
- ≈ 25.983 € inkl. Makler
Beispielwerte mit Durchschnittsmiete für Bremen. Tatsächliche Faktoren variieren je Stadtteil und Zustand erheblich.
Bremen-Quickrechner
Vorbelegt mit Durchschnittsmiete und Bremen-Kaufnebenkosten – passe die Werte für dein Objekt an.
Eigenkapital, Zins und Tilgung ergänzen den Cashflow und die Eigenkapitalrendite.
- Jahresnettomiete
- 9.120 €
- Kaufnebenkosten (12,95 %)
- 25.983 €
- Gesamtinvestition
- 226.623 €
- NOI (nach 20,0 % Bewirtschaftung)
- 7.296 €
Bruttomietrendite
4,55 %
Nettomietrendite
3,22 %
Marktübliche Rendite in A-Lagen – Eigenkapitalrendite und Steuereffekt entscheiden über das Ergebnis.
Bewirtschaftung pauschal mit 20,0 % der Jahresmiete angesetzt (Daumengröße für Hausgeld, Instandhaltung und Mietausfall). Notar & Grundbuch mit 1,5 % vom Kaufpreis geschätzt – die GNotKG-Gebühren sind degressiv, ein fester Prozentsatz ist immer nur eine Näherung. Maklerprovision bei aktivierter Option mit 5,95 % als Käuferanteil. Für Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte gilt die Deckelung der §§ 656c/656d BGB nicht – angesetzt ist deshalb der volle ortsübliche Käuferanteil, nicht die Hälfte der Gesamtcourtage. Berechnung ist eine Orientierung, keine Anlageberatung.
Kaufnebenkosten in Bremen berechnen
In Bremen fällt eine Grunderwerbsteuer von 5,5 % auf den Kaufpreis an. Hinzu kommen Notar & Grundbuch (geschätzt 1,5 % – die GNotKG-Gebühren sind degressiv und lassen sich nicht exakt als Prozentsatz ausdrücken) und – bei Maklervermittlung – die Maklercourtage zulasten des Käufers von 5,95 %. Die Gesamtnebenkosten in Bremen liegen damit bei 7,0 % ohne und 12,95 % inklusive Makler.
| Posten | Satz | Bei 200.640 € Kaufpreis |
|---|---|---|
| Grunderwerbsteuer | 5,5 % | 11.035 € |
| Notar & Grundbuch | 1,5 % | 3.010 € |
| Maklercourtage (Käuferanteil) | 5,95 % | 11.938 € |
| Summe inkl. Makler | 12,95 % | 25.983 € |
Der bundesweite Vergleich aller Sätze steht in der Grunderwerbsteuer-Tabelle. Die hälftige Teilung der Courtage schreiben die §§ 656c/656d BGB nur vor, wenn ein Verbraucher eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus kauft. Ein Zinshaus ist ein Mehrfamilienhaus – dort gilt die Grenze nicht, und der volle ortsübliche Käuferanteil kann vereinbart werden.
Wo Zinshäuser in Bremen liegen
Die Faktor-Spannweite für Bremen bildet den Unterschied zwischen Innenstadt und Stadtrand ab. Diese Stadtteile sind klassische Zinshaus-Lagen:
- Schwachhausen
- Östliche Vorstadt
- Findorff
- Walle
- Neustadt
- Hastedt
- Vegesack
- Horn-Lehe
In der Zinshaus App kannst du je Objekt einen Stadtteilzuschlag oder ‑abschlag einpflegen – der Marktwert kalibriert sich automatisch.
Fragen rund um Zinshäuser in Bremen
- Wie hoch ist die Mietrendite für ein Zinshaus in Bremen?
- In Bremen liegt die typische Bruttomietrendite für ein vermietetes Mehrfamilienhaus zwischen 4,0 % und 5,3 %. Der entsprechende Vervielfältiger (Kaufpreis ÷ Jahresnettomiete) liegt zwischen 19 und 25. Spitzenlagen erreichen den oberen Faktorbereich, B-Lagen mit Sanierungsbedarf den unteren.
- Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Bremen?
- In Bremen fällt eine Grunderwerbsteuer von 5,5 % an. Hinzu kommen Notar- und Grundbuchkosten (geschätzt 1,5 %) sowie optional die Maklercourtage zulasten des Käufers (5,95 %). In Summe liegen die Kaufnebenkosten in Bremen bei 7,0 % ohne und bei 12,95 % mit Makler. Die hälftige Teilung der Courtage nach §§ 656c/656d BGB gilt nur für Wohnungen und Einfamilienhäuser, die ein Verbraucher kauft – für ein Zinshaus als Mehrfamilienhaus gilt sie nicht.
- Wie wird der Wert eines Zinshauses in Bremen ermittelt?
- Zinshäuser in Bremen werden im Ertragswertverfahren bewertet: Jahresnettomiete × Vervielfältiger. Der Faktor (19–25) hängt von Stadtteil, Zustand und Restnutzungsdauer ab. Zinshaus rechnet zusätzlich den Sachwert (Bodenrichtwert × Fläche + Gebäude) und gibt eine Marktwert-Bandbreite aus.
- Welche Mietspiegel-Daten gelten für Bremen?
- Die durchschnittliche Wohnungsmiete in Bremen liegt bei rund 9,5 €/m² (Stand 2026). Niedersächsische Pendlerquote prüfen – Wertentwicklung zwischen Bremen-Mitte und Walle/Findorff weicht spürbar voneinander ab. GrESt zum 1. Juli 2025 von 5,0 % auf 5,5 % erhöht. Der ortsübliche Käuferanteil an der Maklercourtage liegt in Bremen bei 5,95 % – die hälftige Teilung der §§ 656c/656d BGB gilt für ein Mehrfamilienhaus nicht.
Zinshaus in weiteren Städten
Zinshaus Berlin →
Faktor 23–30 · GrESt 6,0 %
Zinshaus München →
Faktor 28–35 · GrESt 3,5 %
Zinshaus Hamburg →
Faktor 24–30 · GrESt 5,5 %
Zinshaus Köln →
Faktor 22–28 · GrESt 6,5 %
Zinshaus Frankfurt am Main →
Faktor 24–31 · GrESt 6,0 %
Zinshaus Düsseldorf →
Faktor 23–30 · GrESt 6,5 %
Zinshaus Stuttgart →
Faktor 24–30 · GrESt 5,0 %
Zinshaus Leipzig →
Faktor 18–25 · GrESt 5,5 %
Zinshaus Hannover →
Faktor 20–26 · GrESt 5,0 %
Zinshaus Dresden →
Faktor 20–27 · GrESt 5,5 %
Zinshaus Nürnberg →
Faktor 22–28 · GrESt 3,5 %
Zinshaus Erlangen →
Faktor 24–30 · GrESt 3,5 %
Zinshaus Dortmund →
Faktor 18–24 · GrESt 6,5 %
Zinshaus Essen →
Faktor 17–23 · GrESt 6,5 %
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Bremen-Daten in der App hinterlegt.
Zinshaus rechnet automatisch mit dem 5,5 %-GrESt-Satz für Bremen und kalibriert den Faktor anhand von Stadtteil und Zustand. So bewertest du Objekte in Bremen fair, ohne Excel.