Zinshaus · Bayern

Zinshaus in München – Wert, Rendite, Kaufnebenkosten

München hat die niedrigsten Bruttomietrenditen Deutschlands – aber auch die niedrigste Grunderwerbsteuer (3,5 %) und die stabilste Wertentwicklung. Investoren rechnen hier Wertsteigerung mit, nicht nur Cashflow.
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Marktdaten

Schlüsselzahlen für München

Lagen-Klasse

A-Lage

Bruttomietrendite

2,9 %3,6 %

Vervielfältiger

2835

Grunderwerbsteuer

3,5 %

Durchschnittliche Wohnungsmiete in München: 22 €/m². Niedriger GrESt-Satz (3,5 %) macht München günstiger im Erwerb als der Faktor vermuten lässt. Der Münchner Mietspiegel ist einer der höchsten im Bund – Mietpreisbremse gilt flächendeckend.

Bewertung

Zinshaus-Wert in München berechnen – Beispiel

Monatsmiete
1.760 €
Jahresmiete
21.120 €
Faktor (Mittelwert)
×32
Marktwert
675.840 €
Kaufnebenkosten (8,57 %)
57.919 € inkl. Makler

Beispielwerte mit Durchschnitts­miete für München. Tatsächliche Faktoren variieren je Stadtteil und Zustand erheblich.

München-Quickrechner

Vorbelegt mit Durchschnittsmiete und Bayern-Kaufnebenkosten – passe die Werte für dein Objekt an.

Eigenkapital, Zins und Tilgung ergänzen den Cashflow und die Eigenkapitalrendite.

Ergebnis
Jahresnettomiete
21.120 €
Kaufnebenkosten (8,57 %)
57.919 €
Gesamtinvestition
733.759 €
NOI (nach 20,0 % Bewirtschaftung)
16.896 €

Bruttomietrendite

3,13 %

Nettomietrendite

2,30 %

Unter 4 % Bruttomietrendite – Zinshaus zeigt, ob Hebel und Steuern den Cashflow trotzdem positiv machen.

Eigenkapitalrendite, AfA & 10-Jahres-Prognose mit der App

Der Quickrechner zeigt zwei Kennzahlen – die App rechnet zehn Stufen, inklusive Steuern, Cashflow und Exit-Strategie.

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Bewirtschaftung pauschal mit 20,0 % der Jahresmiete angesetzt (Daumengröße für Hausgeld, Instandhaltung und Mietausfall). Notar & Grundbuch mit 1,5 % vom Kaufpreis geschätzt – die GNotKG-Gebühren sind degressiv, ein fester Prozentsatz ist immer nur eine Näherung. Maklerprovision bei aktivierter Option mit 3,57 % als Käuferanteil. Für Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte gilt die Deckelung der §§ 656c/656d BGB nicht – angesetzt ist deshalb der volle ortsübliche Käuferanteil, nicht die Hälfte der Gesamtcourtage. Berechnung ist eine Orientierung, keine Anlageberatung.

Kaufnebenkosten

Kaufnebenkosten in München berechnen

In Bayern fällt eine Grunderwerbsteuer von 3,5 % auf den Kaufpreis an. Hinzu kommen Notar & Grundbuch (geschätzt 1,5 % – die GNotKG-Gebühren sind degressiv und lassen sich nicht exakt als Prozentsatz ausdrücken) und – bei Makler­vermittlung – die Makler­courtage zulasten des Käufers von 3,57 %. Die Gesamt­nebenkosten in München liegen damit bei 5,0 % ohne und 8,57 % inklusive Makler.

PostenSatzBei 675.840 € Kaufpreis
Grunderwerbsteuer3,5 %23.654 €
Notar & Grundbuch1,5 %10.138 €
Maklercourtage (Käuferanteil)3,57 %24.127 €
Summe inkl. Makler8,57 %57.919 €

Der bundesweite Vergleich aller Sätze steht in der Grunderwerbsteuer-Tabelle. Die hälftige Teilung der Courtage schreiben die §§ 656c/656d BGB nur vor, wenn ein Verbraucher eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus kauft. Ein Zinshaus ist ein Mehrfamilienhaus – dort gilt die Grenze nicht, und der volle ortsübliche Käuferanteil kann vereinbart werden.

Vom Faktor zum Cashflow: Zinshaus rechnet alle Stufen mit München-Werten.

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Stadtteile

Wo Zinshäuser in München liegen

Die Faktor-Spannweite für München bildet den Unterschied zwischen Innenstadt und Stadtrand ab. Diese Stadtteile sind klassische Zinshaus-Lagen:

  • Schwabing
  • Maxvorstadt
  • Lehel
  • Haidhausen
  • Bogenhausen
  • Au
  • Sendling
  • Neuhausen

In der Zinshaus App kannst du je Objekt einen Stadtteil­zuschlag oder ‑abschlag einpflegen – der Marktwert kalibriert sich automatisch.

Bezirks-Mieten

Mietpreise nach Stadtteil in München

Mietpreis-Spannen für Bestands­wohnungen im mittleren Zustand (Stand 2026). Lage und Ausstattung bewegen den Preis innerhalb der Spanne – Erstbezug Neubau liegt regelmäßig darüber.

StadtteilMiete €/m²Charakter
Schwabing-West22 28Jugendstil-Altbau, Akademiker-Klientel, Top-Lagen.
Maxvorstadt22 30Universitäts- und Galerieviertel, sehr stabile Nachfrage.
Haidhausen20 26Französisches Viertel, Familien und Doppel­verdiener.
Bogenhausen21 30Etablierte gehobene Wohnlage, viele Villen und Stadthäuser.
Sendling18 23Gemischt, Aufholer im Westen, Westpark als Anker.
Pasing16 21S-Bahn-Knoten, deutlich günstiger als Innenstadt.
Mietspiegel

Mietspiegel München

Quelle (Stand 2025)

Mietspiegel der Landeshauptstadt München (qualifiziert)

Münchner Mietspiegel wird alle 2 Jahre fortgeschrieben. Mietpreisbremse + Kappungs­grenze (15 % in 3 Jahren). Bei Neubau (Erstbezug nach 01.10.2014) gilt sie nicht.

Lokale Besonderheiten

Worauf du in München achten musst

  • Erhaltungs­satzungen in ~30 Vierteln – Umwandlung in Eigentum nur mit Genehmigung; 10-jährige Kündigungs­sperrfrist nach Verkauf an Eigennutzer.
  • Sehr hohe Bodenrichtwerte (BORIS Bayern) – Sachwert weicht oft stark vom Ertragswert ab.
  • Bayerischer GrESt-Satz von 3,5 % spart bei 1 Mio. € Kaufpreis rund 30.000 € gegenüber NRW.
  • Wohnungs­leerstand unter 1 % – Mietausfall­risiko in Bestandsbauten praktisch null.
Häufige Fragen

Fragen rund um Zinshäuser in München

Wie hoch ist die Mietrendite für ein Zinshaus in München?
In München liegt die typische Bruttomietrendite für ein vermietetes Mehrfamilienhaus zwischen 2,9 % und 3,6 %. Der entsprechende Vervielfältiger (Kaufpreis ÷ Jahresnettomiete) liegt zwischen 28 und 35. Spitzen­lagen erreichen den oberen Faktor­bereich, B-Lagen mit Sanierungs­bedarf den unteren.
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in München?
In Bayern fällt eine Grunderwerbsteuer von 3,5 % an. Hinzu kommen Notar- und Grundbuchkosten (geschätzt 1,5 %) sowie optional die Maklercourtage zulasten des Käufers (3,57 %). In Summe liegen die Kaufnebenkosten in München bei 5,0 % ohne und bei 8,57 % mit Makler. Die hälftige Teilung der Courtage nach §§ 656c/656d BGB gilt nur für Wohnungen und Einfamilienhäuser, die ein Verbraucher kauft – für ein Zinshaus als Mehrfamilienhaus gilt sie nicht.
Wie wird der Wert eines Zinshauses in München ermittelt?
Zinshäuser in München werden im Ertragswertverfahren bewertet: Jahresnettomiete × Vervielfältiger. Der Faktor (28–35) hängt von Stadtteil, Zustand und Restnutzungsdauer ab. Zinshaus rechnet zusätzlich den Sachwert (Bodenrichtwert × Fläche + Gebäude) und gibt eine Marktwert-Bandbreite aus.
Welche Mietspiegel-Daten gelten für München?
Die durchschnittliche Wohnungsmiete in München liegt bei rund 22 €/m² (Stand 2026). Niedriger GrESt-Satz (3,5 %) macht München günstiger im Erwerb als der Faktor vermuten lässt. Der Münchner Mietspiegel ist einer der höchsten im Bund – Mietpreisbremse gilt flächendeckend.
Andere Städte

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