Zinshaus · Hamburg

Zinshaus in Hamburg — Wert, Rendite, Kaufnebenkosten

Hamburg ist nach München und Berlin der drittgrößte Zinshaus-Markt. Die Stadt punktet mit stabiler Wirtschaft, Hafen­logistik und einem ausgewogenen Mix aus Altbau und Neubau.
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Marktdaten

Schlüsselzahlen für Hamburg

Lagen-Klasse

A-Lage

Bruttomietrendite

3,3 %4,2 %

Vervielfältiger

2430

Grunderwerbsteuer

5,5 %

Durchschnittliche Wohnungsmiete in Hamburg: 16,8 €/m². Soziale Erhaltungs­verordnungen in vielen Stadt­teilen — Modernisierungs­spielraum wird begrenzt. Die Hamburger Mietspiegel-Mietspanne sollte beim Ankauf ge­prüft werden.

Bewertung

Zinshaus-Wert in Hamburg berechnen — Beispiel

Monatsmiete
1.344 €
Jahresmiete
16.128 €
Faktor (Mittelwert)
×27
Marktwert
435.456 €
Kaufnebenkosten (11,1 %)
48.205 € inkl. Makler

Beispielwerte mit Durchschnitts­miete für Hamburg. Tatsächliche Faktoren variieren je Stadtteil und Zustand erheblich.

Hamburg-Quickrechner

Vorbelegt mit Durchschnittsmiete und Hamburg-Kaufnebenkosten — passe die Werte für dein Objekt an.

Ergebnis
Jahresnettomiete
16.128 €
Kaufnebenkosten (11,07 %)
48.205 €
Gesamtinvestition
483.661 €
NOI (nach 20 % Bewirtschaftung)
12.902 €

Bruttomietrendite

3,70 %

Nettomietrendite

2,67 %

Unter 4 % Bruttomietrendite — Zinshaus zeigt, ob Hebel und Steuern den Cashflow trotzdem positiv machen.

Eigenkapitalrendite, AfA & 10-Jahres-Prognose mit der App

Der Quickrechner zeigt zwei Kennzahlen — die App rechnet zehn Stufen, inklusive Steuern, Cashflow und Exit-Strategie.

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Bewirtschaftung pauschal mit 20 % der Jahresmiete angesetzt (Daumengröße für Hausgeld, Instandhaltung und Mietausfall). Notar & Grundbuch pauschal 2 % vom Kaufpreis. Maklerprovision bei aktivierter Option als hälftiger Käuferanteil (3,57 %). Berechnung ist eine Orientierung, keine Anlageberatung.

Kaufnebenkosten

Kaufnebenkosten in Hamburg berechnen

In Hamburg fällt eine Grunderwerbsteuer von 5,5 % auf den Kaufpreis an. Hinzu kommen Notar & Grundbuch (rund 2,0 %) und — bei Makler­vermittlung — die hälftige Makler­provision von 3,57 %. Die Gesamt­nebenkosten in Hamburg liegen damit bei 7,5 % ohne und 11,1 % inklusive Makler.

PostenSatzBei 435.456 € Kaufpreis
Grunderwerbsteuer5,5 %23.950 €
Notar & Grundbuch2,0 %8.709 €
Maklerprovision (Käuferanteil)3,57 %15.546 €
Summe inkl. Makler11,1 %48.205 €

Der bundesweite Vergleich aller Sätze steht in der Grunderwerbsteuer-Tabelle. Maklerprovisionen sind seit Bestellerprinzip hälftig zwischen Käufer und Verkäufer aufzuteilen.

Vom Faktor zum Cashflow: Zinshaus rechnet alle Stufen mit Hamburg-Werten.

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Stadtteile

Wo Zinshäuser in Hamburg liegen

Die Faktor-Spannweite für Hamburg bildet den Unterschied zwischen Innenstadt und Stadtrand ab. Diese Stadtteile sind klassische Zinshaus-Lagen:

  • Eimsbüttel
  • Altona
  • Eppendorf
  • Winterhude
  • Ottensen
  • St. Pauli
  • Barmbek
  • Wandsbek

In der Zinshaus App kannst du je Objekt einen Stadtteil­zuschlag oder ‑abschlag einpflegen — der Marktwert kalibriert sich automatisch.

Bezirks-Mieten

Mietpreise nach Stadtteil in Hamburg

Mietpreis-Spannen für Bestands­wohnungen im mittleren Zustand (Stand 2026). Lage und Ausstattung bewegen den Preis innerhalb der Spanne — Erstbezug Neubau liegt regelmäßig darüber.

StadtteilMiete €/m²Charakter
Eppendorf18 24Etablierte gehobene Wohnlage, Ärzte- und Anwalts­klientel.
Winterhude17 22Familienviertel um die Alster, sehr stabile Nachfrage.
Eimsbüttel16 21Jung, Altbau-Bestand, Mix aus Studenten und Berufstätigen.
Altona-Altstadt15 19Aufwertung durch Mitte Altona, kreatives Milieu.
St. Pauli14 18Gentrifizierung mit politischer Friktion, hoher Single-Anteil.
Wilhelmsburg11 14Strukturwandel-Zone, IBA-Effekt, größtes Aufwertungs­potenzial.
Mietspiegel

Mietspiegel Hamburg

Quelle (Stand 2025)

Hamburger Mietenspiegel (qualifiziert, BSW)

Mietenspiegel wird alle 2 Jahre fortgeschrieben. Mietpreisbremse + Kappungs­grenze (15 %/3 Jahre) gelten flächendeckend. Bei Neubau (Erstbezug nach 01.10.2014) keine Mietpreisbremse.

Lokale Besonderheiten

Worauf du in Hamburg achten musst

  • Soziale Erhaltungs­verordnungen u.a. in St. Georg, St. Pauli, Sternschanze, Altona-Altstadt — Modernisierung genehmigungs­pflichtig.
  • Hamburger Grundsteuer-Modell weicht von der Bund-Lösung ab (Wohnlagen-Modell) — laufende Kosten je Stadtteil prüfen.
  • Hafencity und Mitte Altona als Neubau-Cluster — Mietpreisbremse greift dort nicht, Faktoren tendenziell höher.
  • Hochwasser­schutz-Auflagen in elbnahen Lagen (Hafencity, Wilhelmsburg) — versicherungs­technisch relevant.
Häufige Fragen

Fragen rund um Zinshäuser in Hamburg

Wie hoch ist die Mietrendite für ein Zinshaus in Hamburg?
In Hamburg liegt die typische Bruttomietrendite für ein vermietetes Mehrfamilienhaus zwischen 3,3 % und 4,2 %. Der entsprechende Vervielfältiger (Kaufpreis ÷ Jahresnettomiete) liegt zwischen 24 und 30. Spitzen­lagen erreichen den oberen Faktor­bereich, B-Lagen mit Sanierungs­bedarf den unteren.
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Hamburg?
In Hamburg fällt eine Grunderwerbsteuer von 5,5 % an. Hinzu kommen Notar- und Grundbuchkosten (rund 2 %) sowie optional die hälftige Maklerprovision (3,57 %). In Summe liegen die Kaufnebenkosten in Hamburg bei 7,5 % ohne und bei 11,1 % mit Makler.
Wie wird der Wert eines Zinshauses in Hamburg ermittelt?
Zinshäuser in Hamburg werden im Ertragswertverfahren bewertet: Jahresnettomiete × Vervielfältiger. Der Faktor (24–30) hängt von Stadtteil, Zustand und Restnutzungsdauer ab. Zinshaus rechnet zusätzlich den Sachwert (Bodenrichtwert × Fläche + Gebäude) und gibt eine Marktwert-Bandbreite aus.
Welche Mietspiegel-Daten gelten für Hamburg?
Die durchschnittliche Wohnungsmiete in Hamburg liegt bei rund 16,8 €/m² (Stand 2026). Soziale Erhaltungs­verordnungen in vielen Stadt­teilen — Modernisierungs­spielraum wird begrenzt. Die Hamburger Mietspiegel-Mietspanne sollte beim Ankauf ge­prüft werden.
Andere Städte

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