Zinshaus in Nürnberg – Wert, Rendite, Kaufnebenkosten
Schlüsselzahlen für Nürnberg
Lagen-Klasse
B-Stadt
Bruttomietrendite
3,6 % – 4,5 %
Vervielfältiger
22 – 28
Grunderwerbsteuer
3,5 %
Durchschnittliche Wohnungsmiete in Nürnberg: 12,5 €/m². Bayerischer GrESt-Vorteil (3,5 % statt 5–6,5 %) reduziert Kaufnebenkosten um 1,5–3 Prozentpunkte. Erlangen (Siemens) und Fürth profitieren von der gleichen Steuerstruktur – relevant für Cluster-Investments.
Zinshaus-Wert in Nürnberg berechnen – Beispiel
- Monatsmiete
- 1.000 €
- Jahresmiete
- 12.000 €
- Faktor (Mittelwert)
- ×25
- Marktwert
- ≈ 300.000 €
- Kaufnebenkosten (8,57 %)
- ≈ 25.710 € inkl. Makler
Beispielwerte mit Durchschnittsmiete für Nürnberg. Tatsächliche Faktoren variieren je Stadtteil und Zustand erheblich.
Nürnberg-Quickrechner
Vorbelegt mit Durchschnittsmiete und Bayern-Kaufnebenkosten – passe die Werte für dein Objekt an.
Eigenkapital, Zins und Tilgung ergänzen den Cashflow und die Eigenkapitalrendite.
- Jahresnettomiete
- 12.000 €
- Kaufnebenkosten (8,57 %)
- 25.710 €
- Gesamtinvestition
- 325.710 €
- NOI (nach 20,0 % Bewirtschaftung)
- 9.600 €
Bruttomietrendite
4,00 %
Nettomietrendite
2,95 %
Marktübliche Rendite in A-Lagen – Eigenkapitalrendite und Steuereffekt entscheiden über das Ergebnis.
Bewirtschaftung pauschal mit 20,0 % der Jahresmiete angesetzt (Daumengröße für Hausgeld, Instandhaltung und Mietausfall). Notar & Grundbuch mit 1,5 % vom Kaufpreis geschätzt – die GNotKG-Gebühren sind degressiv, ein fester Prozentsatz ist immer nur eine Näherung. Maklerprovision bei aktivierter Option mit 3,57 % als Käuferanteil. Für Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte gilt die Deckelung der §§ 656c/656d BGB nicht – angesetzt ist deshalb der volle ortsübliche Käuferanteil, nicht die Hälfte der Gesamtcourtage. Berechnung ist eine Orientierung, keine Anlageberatung.
Kaufnebenkosten in Nürnberg berechnen
In Bayern fällt eine Grunderwerbsteuer von 3,5 % auf den Kaufpreis an. Hinzu kommen Notar & Grundbuch (geschätzt 1,5 % – die GNotKG-Gebühren sind degressiv und lassen sich nicht exakt als Prozentsatz ausdrücken) und – bei Maklervermittlung – die Maklercourtage zulasten des Käufers von 3,57 %. Die Gesamtnebenkosten in Nürnberg liegen damit bei 5,0 % ohne und 8,57 % inklusive Makler.
| Posten | Satz | Bei 300.000 € Kaufpreis |
|---|---|---|
| Grunderwerbsteuer | 3,5 % | 10.500 € |
| Notar & Grundbuch | 1,5 % | 4.500 € |
| Maklercourtage (Käuferanteil) | 3,57 % | 10.710 € |
| Summe inkl. Makler | 8,57 % | 25.710 € |
Der bundesweite Vergleich aller Sätze steht in der Grunderwerbsteuer-Tabelle. Die hälftige Teilung der Courtage schreiben die §§ 656c/656d BGB nur vor, wenn ein Verbraucher eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus kauft. Ein Zinshaus ist ein Mehrfamilienhaus – dort gilt die Grenze nicht, und der volle ortsübliche Käuferanteil kann vereinbart werden.
Wo Zinshäuser in Nürnberg liegen
Die Faktor-Spannweite für Nürnberg bildet den Unterschied zwischen Innenstadt und Stadtrand ab. Diese Stadtteile sind klassische Zinshaus-Lagen:
- Altstadt
- Gostenhof
- St. Johannis
- Maxfeld
- Wöhrd
- Erlenstegen
- Gibitzenhof
- Mögeldorf
In der Zinshaus App kannst du je Objekt einen Stadtteilzuschlag oder ‑abschlag einpflegen – der Marktwert kalibriert sich automatisch.
Fragen rund um Zinshäuser in Nürnberg
- Wie hoch ist die Mietrendite für ein Zinshaus in Nürnberg?
- In Nürnberg liegt die typische Bruttomietrendite für ein vermietetes Mehrfamilienhaus zwischen 3,6 % und 4,5 %. Der entsprechende Vervielfältiger (Kaufpreis ÷ Jahresnettomiete) liegt zwischen 22 und 28. Spitzenlagen erreichen den oberen Faktorbereich, B-Lagen mit Sanierungsbedarf den unteren.
- Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Nürnberg?
- In Bayern fällt eine Grunderwerbsteuer von 3,5 % an. Hinzu kommen Notar- und Grundbuchkosten (geschätzt 1,5 %) sowie optional die Maklercourtage zulasten des Käufers (3,57 %). In Summe liegen die Kaufnebenkosten in Nürnberg bei 5,0 % ohne und bei 8,57 % mit Makler. Die hälftige Teilung der Courtage nach §§ 656c/656d BGB gilt nur für Wohnungen und Einfamilienhäuser, die ein Verbraucher kauft – für ein Zinshaus als Mehrfamilienhaus gilt sie nicht.
- Wie wird der Wert eines Zinshauses in Nürnberg ermittelt?
- Zinshäuser in Nürnberg werden im Ertragswertverfahren bewertet: Jahresnettomiete × Vervielfältiger. Der Faktor (22–28) hängt von Stadtteil, Zustand und Restnutzungsdauer ab. Zinshaus rechnet zusätzlich den Sachwert (Bodenrichtwert × Fläche + Gebäude) und gibt eine Marktwert-Bandbreite aus.
- Welche Mietspiegel-Daten gelten für Nürnberg?
- Die durchschnittliche Wohnungsmiete in Nürnberg liegt bei rund 12,5 €/m² (Stand 2026). Bayerischer GrESt-Vorteil (3,5 % statt 5–6,5 %) reduziert Kaufnebenkosten um 1,5–3 Prozentpunkte. Erlangen (Siemens) und Fürth profitieren von der gleichen Steuerstruktur – relevant für Cluster-Investments.
Zinshaus in weiteren Städten
Zinshaus Berlin →
Faktor 23–30 · GrESt 6,0 %
Zinshaus München →
Faktor 28–35 · GrESt 3,5 %
Zinshaus Hamburg →
Faktor 24–30 · GrESt 5,5 %
Zinshaus Köln →
Faktor 22–28 · GrESt 6,5 %
Zinshaus Frankfurt am Main →
Faktor 24–31 · GrESt 6,0 %
Zinshaus Düsseldorf →
Faktor 23–30 · GrESt 6,5 %
Zinshaus Stuttgart →
Faktor 24–30 · GrESt 5,0 %
Zinshaus Leipzig →
Faktor 18–25 · GrESt 5,5 %
Zinshaus Bremen →
Faktor 19–25 · GrESt 5,5 %
Zinshaus Hannover →
Faktor 20–26 · GrESt 5,0 %
Zinshaus Dresden →
Faktor 20–27 · GrESt 5,5 %
Zinshaus Erlangen →
Faktor 24–30 · GrESt 3,5 %
Zinshaus Dortmund →
Faktor 18–24 · GrESt 6,5 %
Zinshaus Essen →
Faktor 17–23 · GrESt 6,5 %
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Nürnberg-Daten in der App hinterlegt.
Zinshaus rechnet automatisch mit dem 3,5 %-GrESt-Satz für Bayern und kalibriert den Faktor anhand von Stadtteil und Zustand. So bewertest du Objekte in Nürnberg fair, ohne Excel.