Zinshaus in Frankfurt am Main – Wert, Rendite, Kaufnebenkosten
Schlüsselzahlen für Frankfurt am Main
Lagen-Klasse
A-Lage
Bruttomietrendite
3,2 % – 4,2 %
Vervielfältiger
24 – 31
Grunderwerbsteuer
6,0 %
Durchschnittliche Wohnungsmiete in Frankfurt am Main: 17,5 €/m². Hoher Pendleranteil – Wohnungen werden überwiegend an Doppelverdiener und Banker vermietet. Sehr stabile Mieten, geringes Mietausfallrisiko bei mittlerer bis gehobener Lage.
Zinshaus-Wert in Frankfurt am Main berechnen – Beispiel
- Monatsmiete
- 1.400 €
- Jahresmiete
- 16.800 €
- Faktor (Mittelwert)
- ×28
- Marktwert
- ≈ 470.400 €
- Kaufnebenkosten (13,45 %)
- ≈ 63.269 € inkl. Makler
Beispielwerte mit Durchschnittsmiete für Frankfurt am Main. Tatsächliche Faktoren variieren je Stadtteil und Zustand erheblich.
Frankfurt am Main-Quickrechner
Vorbelegt mit Durchschnittsmiete und Hessen-Kaufnebenkosten – passe die Werte für dein Objekt an.
Eigenkapital, Zins und Tilgung ergänzen den Cashflow und die Eigenkapitalrendite.
- Jahresnettomiete
- 16.800 €
- Kaufnebenkosten (13,45 %)
- 63.269 €
- Gesamtinvestition
- 533.669 €
- NOI (nach 20,0 % Bewirtschaftung)
- 13.440 €
Bruttomietrendite
3,57 %
Nettomietrendite
2,52 %
Unter 4 % Bruttomietrendite – Zinshaus zeigt, ob Hebel und Steuern den Cashflow trotzdem positiv machen.
Bewirtschaftung pauschal mit 20,0 % der Jahresmiete angesetzt (Daumengröße für Hausgeld, Instandhaltung und Mietausfall). Notar & Grundbuch mit 1,5 % vom Kaufpreis geschätzt – die GNotKG-Gebühren sind degressiv, ein fester Prozentsatz ist immer nur eine Näherung. Maklerprovision bei aktivierter Option mit 5,95 % als Käuferanteil. Für Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte gilt die Deckelung der §§ 656c/656d BGB nicht – angesetzt ist deshalb der volle ortsübliche Käuferanteil, nicht die Hälfte der Gesamtcourtage. Berechnung ist eine Orientierung, keine Anlageberatung.
Kaufnebenkosten in Frankfurt am Main berechnen
In Hessen fällt eine Grunderwerbsteuer von 6,0 % auf den Kaufpreis an. Hinzu kommen Notar & Grundbuch (geschätzt 1,5 % – die GNotKG-Gebühren sind degressiv und lassen sich nicht exakt als Prozentsatz ausdrücken) und – bei Maklervermittlung – die Maklercourtage zulasten des Käufers von 5,95 %. Die Gesamtnebenkosten in Frankfurt am Main liegen damit bei 7,5 % ohne und 13,45 % inklusive Makler.
| Posten | Satz | Bei 470.400 € Kaufpreis |
|---|---|---|
| Grunderwerbsteuer | 6,0 % | 28.224 € |
| Notar & Grundbuch | 1,5 % | 7.056 € |
| Maklercourtage (Käuferanteil) | 5,95 % | 27.989 € |
| Summe inkl. Makler | 13,45 % | 63.269 € |
Der bundesweite Vergleich aller Sätze steht in der Grunderwerbsteuer-Tabelle. Die hälftige Teilung der Courtage schreiben die §§ 656c/656d BGB nur vor, wenn ein Verbraucher eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus kauft. Ein Zinshaus ist ein Mehrfamilienhaus – dort gilt die Grenze nicht, und der volle ortsübliche Käuferanteil kann vereinbart werden.
Wo Zinshäuser in Frankfurt am Main liegen
Die Faktor-Spannweite für Frankfurt am Main bildet den Unterschied zwischen Innenstadt und Stadtrand ab. Diese Stadtteile sind klassische Zinshaus-Lagen:
- Westend
- Nordend
- Bornheim
- Bockenheim
- Sachsenhausen
- Ostend
- Riedberg
- Niederrad
In der Zinshaus App kannst du je Objekt einen Stadtteilzuschlag oder ‑abschlag einpflegen – der Marktwert kalibriert sich automatisch.
Fragen rund um Zinshäuser in Frankfurt am Main
- Wie hoch ist die Mietrendite für ein Zinshaus in Frankfurt am Main?
- In Frankfurt am Main liegt die typische Bruttomietrendite für ein vermietetes Mehrfamilienhaus zwischen 3,2 % und 4,2 %. Der entsprechende Vervielfältiger (Kaufpreis ÷ Jahresnettomiete) liegt zwischen 24 und 31. Spitzenlagen erreichen den oberen Faktorbereich, B-Lagen mit Sanierungsbedarf den unteren.
- Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Frankfurt am Main?
- In Hessen fällt eine Grunderwerbsteuer von 6,0 % an. Hinzu kommen Notar- und Grundbuchkosten (geschätzt 1,5 %) sowie optional die Maklercourtage zulasten des Käufers (5,95 %). In Summe liegen die Kaufnebenkosten in Frankfurt am Main bei 7,5 % ohne und bei 13,45 % mit Makler. Die hälftige Teilung der Courtage nach §§ 656c/656d BGB gilt nur für Wohnungen und Einfamilienhäuser, die ein Verbraucher kauft – für ein Zinshaus als Mehrfamilienhaus gilt sie nicht.
- Wie wird der Wert eines Zinshauses in Frankfurt am Main ermittelt?
- Zinshäuser in Frankfurt am Main werden im Ertragswertverfahren bewertet: Jahresnettomiete × Vervielfältiger. Der Faktor (24–31) hängt von Stadtteil, Zustand und Restnutzungsdauer ab. Zinshaus rechnet zusätzlich den Sachwert (Bodenrichtwert × Fläche + Gebäude) und gibt eine Marktwert-Bandbreite aus.
- Welche Mietspiegel-Daten gelten für Frankfurt am Main?
- Die durchschnittliche Wohnungsmiete in Frankfurt am Main liegt bei rund 17,5 €/m² (Stand 2026). Hoher Pendleranteil – Wohnungen werden überwiegend an Doppelverdiener und Banker vermietet. Sehr stabile Mieten, geringes Mietausfallrisiko bei mittlerer bis gehobener Lage.
Zinshaus in weiteren Städten
Zinshaus Berlin →
Faktor 23–30 · GrESt 6,0 %
Zinshaus München →
Faktor 28–35 · GrESt 3,5 %
Zinshaus Hamburg →
Faktor 24–30 · GrESt 5,5 %
Zinshaus Köln →
Faktor 22–28 · GrESt 6,5 %
Zinshaus Düsseldorf →
Faktor 23–30 · GrESt 6,5 %
Zinshaus Stuttgart →
Faktor 24–30 · GrESt 5,0 %
Zinshaus Leipzig →
Faktor 18–25 · GrESt 5,5 %
Zinshaus Bremen →
Faktor 19–25 · GrESt 5,5 %
Zinshaus Hannover →
Faktor 20–26 · GrESt 5,0 %
Zinshaus Dresden →
Faktor 20–27 · GrESt 5,5 %
Zinshaus Nürnberg →
Faktor 22–28 · GrESt 3,5 %
Zinshaus Erlangen →
Faktor 24–30 · GrESt 3,5 %
Zinshaus Dortmund →
Faktor 18–24 · GrESt 6,5 %
Zinshaus Essen →
Faktor 17–23 · GrESt 6,5 %
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Ertragswert mit dem Faktor 24–31 – durchgerechnet.
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