Zinshaus · Nordrhein-Westfalen

Zinshaus in Köln — Wert, Rendite, Kaufnebenkosten

Köln ist die größte Stadt in NRW und ein stabiler B-Markt mit verlässlichem Mietniveau. Der hohe GrESt-Satz von 6,5 % macht Kaufnebenkosten zur entscheidenden Stellschraube.
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Marktdaten

Schlüsselzahlen für Köln

Lagen-Klasse

B-Stadt

Bruttomietrendite

3,6 %4,5 %

Vervielfältiger

2228

Grunderwerbsteuer

6,5 %

Durchschnittliche Wohnungsmiete in Köln: 14,2 €/m². NRW-spezifisch: Maklerprovision üblich 3,57 % je Partei, GrESt 6,5 % — Kaufneben­kosten landen schnell bei 12 %. Bei Bestandsbauten: Erbbaurecht-Prüfung in mehreren Stadtteilen.

Bewertung

Zinshaus-Wert in Köln berechnen — Beispiel

Monatsmiete
1.136 €
Jahresmiete
13.632 €
Faktor (Mittelwert)
×25
Marktwert
340.800 €
Kaufnebenkosten (12,1 %)
41.135 € inkl. Makler

Beispielwerte mit Durchschnitts­miete für Köln. Tatsächliche Faktoren variieren je Stadtteil und Zustand erheblich.

Köln-Quickrechner

Vorbelegt mit Durchschnittsmiete und Nordrhein-Westfalen-Kaufnebenkosten — passe die Werte für dein Objekt an.

Ergebnis
Jahresnettomiete
13.632 €
Kaufnebenkosten (12,07 %)
41.135 €
Gesamtinvestition
381.935 €
NOI (nach 20 % Bewirtschaftung)
10.906 €

Bruttomietrendite

4,00 %

Nettomietrendite

2,86 %

Marktübliche Rendite in A-Lagen — Eigenkapitalrendite und Steuereffekt entscheiden über das Ergebnis.

Eigenkapitalrendite, AfA & 10-Jahres-Prognose mit der App

Der Quickrechner zeigt zwei Kennzahlen — die App rechnet zehn Stufen, inklusive Steuern, Cashflow und Exit-Strategie.

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Bewirtschaftung pauschal mit 20 % der Jahresmiete angesetzt (Daumengröße für Hausgeld, Instandhaltung und Mietausfall). Notar & Grundbuch pauschal 2 % vom Kaufpreis. Maklerprovision bei aktivierter Option als hälftiger Käuferanteil (3,57 %). Berechnung ist eine Orientierung, keine Anlageberatung.

Kaufnebenkosten

Kaufnebenkosten in Köln berechnen

In Nordrhein-Westfalen fällt eine Grunderwerbsteuer von 6,5 % auf den Kaufpreis an. Hinzu kommen Notar & Grundbuch (rund 2,0 %) und — bei Makler­vermittlung — die hälftige Makler­provision von 3,57 %. Die Gesamt­nebenkosten in Köln liegen damit bei 8,5 % ohne und 12,1 % inklusive Makler.

PostenSatzBei 340.800 € Kaufpreis
Grunderwerbsteuer6,5 %22.152 €
Notar & Grundbuch2,0 %6.816 €
Maklerprovision (Käuferanteil)3,57 %12.167 €
Summe inkl. Makler12,1 %41.135 €

Der bundesweite Vergleich aller Sätze steht in der Grunderwerbsteuer-Tabelle. Maklerprovisionen sind seit Bestellerprinzip hälftig zwischen Käufer und Verkäufer aufzuteilen.

Vom Faktor zum Cashflow: Zinshaus rechnet alle Stufen mit Köln-Werten.

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Stadtteile

Wo Zinshäuser in Köln liegen

Die Faktor-Spannweite für Köln bildet den Unterschied zwischen Innenstadt und Stadtrand ab. Diese Stadtteile sind klassische Zinshaus-Lagen:

  • Innenstadt
  • Lindenthal
  • Ehrenfeld
  • Nippes
  • Mülheim
  • Sülz
  • Klettenberg
  • Deutz

In der Zinshaus App kannst du je Objekt einen Stadtteil­zuschlag oder ‑abschlag einpflegen — der Marktwert kalibriert sich automatisch.

Bezirks-Mieten

Mietpreise nach Stadtteil in Köln

Mietpreis-Spannen für Bestands­wohnungen im mittleren Zustand (Stand 2026). Lage und Ausstattung bewegen den Preis innerhalb der Spanne — Erstbezug Neubau liegt regelmäßig darüber.

StadtteilMiete €/m²Charakter
Innenstadt (Altstadt-Nord/Süd)16 21Belgisches Viertel, Friesenviertel — Top-Lagen.
Lindenthal15 19Bürgerliches Familienviertel, Uni-Nähe.
Ehrenfeld13 17Kreatives Milieu, ehemals Arbeiterviertel, Aufwertung.
Sülz14 18Akademiker- und Familienviertel, stabile Nachfrage.
Nippes12 15Aufholer im Norden, Mix aus Alt- und Neumietern.
Mülheim11 14Rechtsrheinisch, Strukturwandel, höchste Renditen.
Mietspiegel

Mietspiegel Köln

Quelle (Stand 2025)

Mietspiegel der Stadt Köln (qualifiziert)

Kölner Mietspiegel wird alle 2 Jahre erhoben. Mietpreisbremse + Kappungs­grenze gelten in ausgewiesenen Gebieten. Modernisierungs­umlage in NRW gedeckelt auf 3 €/m² über 6 Jahre.

Lokale Besonderheiten

Worauf du in Köln achten musst

  • Erbbaurechte vor allem in den südlichen Stadtteilen (z.B. Bayenthal, Marienburg) — Restlaufzeit prüfen, beeinflusst Faktor stark.
  • NRW-GrESt 6,5 % + Makler 3,57 % je Partei → Kaufnebenkosten ~12,1 % statt 8 % in Bayern.
  • Soziale Erhaltungs­satzungen z.B. in Severinsviertel, Stollwerckviertel — Modernisierung genehmigungs­pflichtig.
  • Hochwasserzonen am Rhein (Rodenkirchen, Deutz) — Gebäudeversicherung mit Elementarschaden zwingend.
Häufige Fragen

Fragen rund um Zinshäuser in Köln

Wie hoch ist die Mietrendite für ein Zinshaus in Köln?
In Köln liegt die typische Bruttomietrendite für ein vermietetes Mehrfamilienhaus zwischen 3,6 % und 4,5 %. Der entsprechende Vervielfältiger (Kaufpreis ÷ Jahresnettomiete) liegt zwischen 22 und 28. Spitzen­lagen erreichen den oberen Faktor­bereich, B-Lagen mit Sanierungs­bedarf den unteren.
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Köln?
In Nordrhein-Westfalen fällt eine Grunderwerbsteuer von 6,5 % an. Hinzu kommen Notar- und Grundbuchkosten (rund 2 %) sowie optional die hälftige Maklerprovision (3,57 %). In Summe liegen die Kaufnebenkosten in Köln bei 8,5 % ohne und bei 12,1 % mit Makler.
Wie wird der Wert eines Zinshauses in Köln ermittelt?
Zinshäuser in Köln werden im Ertragswertverfahren bewertet: Jahresnettomiete × Vervielfältiger. Der Faktor (22–28) hängt von Stadtteil, Zustand und Restnutzungsdauer ab. Zinshaus rechnet zusätzlich den Sachwert (Bodenrichtwert × Fläche + Gebäude) und gibt eine Marktwert-Bandbreite aus.
Welche Mietspiegel-Daten gelten für Köln?
Die durchschnittliche Wohnungsmiete in Köln liegt bei rund 14,2 €/m² (Stand 2026). NRW-spezifisch: Maklerprovision üblich 3,57 % je Partei, GrESt 6,5 % — Kaufneben­kosten landen schnell bei 12 %. Bei Bestandsbauten: Erbbaurecht-Prüfung in mehreren Stadtteilen.
Andere Städte

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